PointCab Origins 4.0 – ein Review

PointCab Origins 4.0 – ein Review

Am 07. April 2021 haben wir offiziell unsere neue Origins 4.0 Version veröffentlicht. Schon eine Woche davor, am 31.03. haben unsere Entwickler in einem Webinar vorgestellt, was die neue Version zu bieten hat. 

Karol Argasiński, längjähriger PointCab-Nutzer und Beta-Tester, hat dies zum Anlass genommen, um für Lidar News ein Review zu unserer neuen Version zu schreiben. Lesen Sie hier was seine Meinung zum Update ist.

Anmerkung: Der originale Beitrag erschien am 07.04. auf lidarnews.com. Wir haben den Beitrag hier für Sie ins Deutsche übersetzt. Das Original finden Sie hier.

Karol Argasińsk: BIM Manager und selbständiger Vermesser

PointCab hat seinen Firmenauftritt überarbeitet und das neue Origins 4.0 veröffentlicht. Grund genug für mich, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Ich habe am 31.03.21 an dem Origins-Webinar teilgenommen und alles Wissenswerte über PointCabs neue Origins 4.0 zusammengefasst. Lassen Sie mich wissen, was Sie denken.

Das Wichtigste zuerst: Was ist Origins 4.0?
Wie viele von Ihnen vielleicht bereits wissen, ist der PointCab für seine einfach zu bedienenden Punktwolken-Softwarepakete bekannt, ehemals unter den Namen „PointCab Suite“ und „PointCab 3D Pro“ bekannt waren. Mit dem letzten Update hat sich das Unternehmen für ein komplettes Rebranding und eine Umstrukturierung des gesamten Unternehmens und Portfolios entschieden, was zu den neuen Softwarepaketen „Origins“ und „Origins Pro“ führte. Während viele der ursprünglichen Arbeitsabläufe der „Suite“ und „3D Pro“ gleich geblieben sind, sieht man auf den ersten Blick, wie viel sich geändert hat.

Aufgeräumtes Design und verbesserte Benutzerfreundlichkeit
Die neue Optik verriet mir, dass ein tiefgreifendes Facelifting stattgefunden hat. Während „PointCab Suite“ und „3D Pro“ noch etwas veraltet aussahen, überzeugt Origins mit einem sauberen und modernen Design. Erstanwender profitieren von dem neuen, vereinfachten Design der Symbolleiste, während langjährige Anwender wie ich nun mit dem verbesserten Shortcut-Manager und den Design-Optionen ihr Erlebnis individuell gestalten können, was ich mir persönlich erhofft hatte. Alles in allem bietet Origins ein besseres Benutzererlebnis als sein Vorgänger.

Schnellere Berechnungen und bessere Handhabung der Werkzeuge
Neben den Designänderungen ist mir aufgefallen, dass Origins auch schnellere Berechnungen und eine bessere Handhabung der Werkzeuge bietet. Zum Beispiel berechnen und schreiben die Orthofoto-Werkzeuge wie Layout & Section alle eingestellten Eigenschaften wie Farbe, Reflektivität, Delta und vieles mehr in einem Rutsch, was eine Menge Zeit spart. Auch das Vektorisierungswerkzeug hat ein paar pfiffige und nützliche Funktionen erhalten. So wurde die automatisierte Kantenerkennung verbessert und die Option hinzugefügt, Abstände und Flächen aus Vektorlinien zu berechnen. 

Smarter Workflow für CAD-Anwender
Durch die Implementierung neuer Layer können nun verschiedene Elemente einem bestimmten Layer zugewiesen werden, was die Vorverarbeitung für verschiedene CAD-Software wie AutoCAD verbessert. Dies, in Kombination mit den neuen Folien oder „Sheets“, trägt meiner Meinung nach auch weiter zur verbesserten Benutzerfreundlichkeit bei. So können jetzt verschiedene Elemente ausgeblendet werden, um eine bessere, auf die jeweilige Aufgabe abgestimmte Ansicht zu erhalten.

Verbesserte Registrierung und benutzerfreundliche Kompatibilität
Zusätzlich zu Schachbrettern und Kugel können nun auch Ebenen erkannt werden, um die Registrierung zu verbessern. Allerdings ist es noch keine vollautomatische C2C Registrierung, was zugegebenermaßen ein kleiner Wermutstropfen war. Im Webinar versprach PointCab jedoch, die automatische Ebene-zu-Ebene-Registrierung innerhalb der nächsten Monate nachzuliefern. Ich persönlich freue mich darauf. Die Entwickler erklärten, dass sie für diese massiven Änderungen den Softwarecode stark bearbeiten mussten. Aus diesem Grund sind Origins-Projekte nicht mit früheren Versionen kompatibel. Sie wollten aber einen reibungslosen Übergang gewährleisten. Daher können Origins und ältere Versionen nebeneinander installiert werden und Projekte werden beim Update auf Orgins 4.0 automatisch für die erneute Bearbeitung in 3.x-Versionen gespeichert. Das ist ein großes Plus für Anwender wie mich, die bereits viele Projekte mit älteren Versionen erstellt haben.

Was ist sonst noch neu? 
Ich habe auch einen Blick auf die Versionsübersicht auf der neuen PointCab-Website geworfen und entdeckt, dass eine ganze Reihe anderer Funktionen und Verbesserungen hinzugefügt wurden. Viel zu viele, um sie in einem Artikel zu behandeln. Wenn Sie PointCabs neues Origins 4.0 ausprobieren wollen, können Sie jetzt die kostenlose Testversion herunterladen oder direkt eine Demo beim Support buchen. 
Übrigens: Zusammen mit Origins 4.0 ist auch eine neue Version des  kürzlich eingeführten kostenlosen PointCloud Viewers PointCab Share und des 4Revit Plugins erschienen.