Digitales Bauaufmaß im Studium mit Laserscanning

blank

USER STORY

Digitales Bauaufmaß im Studium mit Laserscanning: Erste Hürden und echte Aha-Momente

Was passiert, wenn angehende ArchitektInnen erstmals mit terrestrischem Laserscanning arbeiten? Im Kurs Bauaufnahme an der Hochschule Koblenz ging es genau darum: weg vom klassischen Aufmaß mit Zollstock, hin zu einem digitalen Verständnis von Bestand.

Das Ergebnis ist kein glattgebügelter Showcase, sondern ein realistischer Einblick in einen Lernprozess, der zeigt, wie viel Potenzial – aber auch wie viel Komplexität – im Scan-to-CAD-Workflow steckt.

Ein Ensemble als Experimentierfeld

Im Mittelpunkt stand ein heterogenes Gebäudeensemble in der Ortsgemeinde Bogel im Rhein-Lahn-Kreis. Neben der ehemaligen „Alten Post“ wurden auch Scheunen, eine Gaststätte und weitere Bestandsgebäude untersucht. 

Die Aufgabenstellung war bewusst offen gehalten: Der Bestand sollte nicht nur erfasst, sondern auch räumlich verstanden werden. Es ging darum, aus den gewonnenen Daten belastbare Planunterlagen zu entwickeln – als Grundlage für spätere Entwurfsprozesse.

Ein Teil der Herausforderung lag bereits im Zugang: Nicht alle Innenräume waren zugänglich. Das bedeutete, dass viele Erkenntnisse indirekt aus Außenaufnahmen abgeleitet werden mussten – etwa Dachgeometrien, Fassadenöffnungen oder Höhenentwicklungen.

Ein Turm als Übungsobjekt

Parallel dazu wurde der rekonstruierte Römerturm am Limes in Bendorf-Sayn gescannt – ein bewusst gewähltes Objekt mit anderen Anforderungen.

Enge Innenräume, komplexe Sichtachsen und ein bewegtes Umfeld machten ihn zum idealen Trainingsfeld. Hier ging es weniger um Planerstellung, sondern um das Verständnis für den Scanprozess selbst:

  • Wie positioniert man den Scanner sinnvoll?
  • Wann reichen wenige Targets und wann nicht?
  • Wie wirken sich Gelände und Perspektive auf die Registrierung aus?

Gerade durch diese Unterschiede wurde klar, dass es „den einen Workflow“ nicht gibt.

Der erste Schritt entscheidet: Scanstrategie vor Ort

Noch bevor der Scanner überhaupt aufgebaut wurde, zeigte sich, wie entscheidend die Vorbereitung ist.

Die Studierenden mussten Scanpositionen so wählen, dass möglichst wenige Abschattungen entstehen. Gleichzeitig spielte die praktische Umsetzbarkeit eine Rolle: Zugänglichkeit, Zeitdruck und äußere Einflüsse bestimmten den Ablauf stärker als erwartet.

Besonders kritisch war die Platzierung der Referenzkugeln. Sie sollten einerseits gut sichtbar sein, andererseits nicht im Weg stehen – eine scheinbar einfache Aufgabe, die sich in der Praxis als überraschend fehleranfällig erwies.

Wenn Theorie auf Praxis trifft

Der Scanprozess selbst verlief technisch zuverlässig – die eigentlichen Herausforderungen entstanden durch äußere Einflüsse und in der anschließenden Verarbeitung. Regen und Wind beeinträchtigten die Aufnahmequalität, während Passanten oder Tiere Referenzkugeln verschoben. In einzelnen Fällen mussten Scans wiederholt werden, da sie sich nicht mehr sauber registrieren ließen.

Die daraus resultierenden Probleme zeigten sich insbesondere bei der Zusammenführung der Einzelscans: Fehlende Verknüpfungen, verschobene Targets oder unvollständige Rundgänge machten die Registrierung deutlich aufwendiger als erwartet. Zusätzlich mussten typische Artefakte – etwa Personen im Scan oder fehlerhafte Referenzpunkte – manuell bereinigt werden, bevor eine konsistente Punktwolke entstand.

Arbeiten in der Punktwolke: Vom Export zur Zeichnung

Mit der fertigen Punktwolke begann die eigentliche Auswertung in PointCab Origins. Hier konnten die Studierenden erstmals direkt im digitalen Bestand arbeiten: messen, Schnitte erzeugen, Grundrisse ableiten. Besonders hilfreich war die Möglichkeit, jederzeit auf die vollständige Geometrie zugreifen zu können – ein klarer Vorteil gegenüber klassischen Methoden.

Leider wurde erst im Nachhinein deutlich, dass der tatsächliche Funktionsumfang von PointCab Origins nur teilweise ausgeschöpft wurde. Das manuelle Nachzeichnen der PDFs im CAD-Programm war sehr zeitintensiv. Eine Vektorausgabe über Origins wurde erprobt, jedoch aus Zeitgründen nicht weiterverfolgt. Wie die Studenten erst später über die Tutorials lernten, wäre der Einsatz des Vectorizer-Tools oder zumindest der lagerichtige Import von Orthophotos wahrscheinlich wesentlich effizienter gewesen.

Die exportierten Daten wurden stattdessen aufbereitet, skaliert und im CAD-System weiterverarbeitet. Teilweise traten Maßstabsprobleme auf, die zunächst falsch interpretiert wurden. Auch hier stellte sich erst später heraus, dass diese bereits beim Export hätten vermieden werden können. Die Anpassung des Blattformats in PointCab Origins ermöglicht nämlich problemlos eine maßstäbliche PDF-Ausgabe.

Genau hier zeigt sich ein typischer Einstiegseffekt: Wer die Möglichkeiten seiner Software noch nicht vollständig kennt, baut sich schnell unnötig komplexe Workflows.

Der unterschätzte Faktor: Datenmanagement und Austausch

Ein weiterer kritischer Punkt waren die produzierten Datenmengen. 

Die erzeugten Punktwolken waren sehr groß und ließen sich nicht ohne Weiteres teilen. Klassische Wege wie E-Mail oder andere Dienste stießen schnell an ihre Grenzen (z. B. 2-GB-Limits), sodass teilweise externe Festplatten genutzt werden mussten.

Gerade bei kollaborativen Projekten wird hier ein zentrales Problem sichtbar:
Der eigentliche Mehrwert der Daten kann nur dann genutzt werden, wenn sie effizient zugänglich sind und die richtige Hardware verwendet wird.

An dieser Stelle bieten cloudbasierte Lösungen wie PointCab Nebula einen deutlich schlankeren Ansatz: Projekte können direkt in der eigenen Cloud gehostet, visualisiert und geteilt werden – ohne aufwendigen Datentransfer oder Versionsprobleme.

Zwischen Anspruch und Realität: eine steile Lernkurve

Die anfängliche Erwartung, innerhalb kurzer Zeit vollständige Bestandspläne zu erstellen, erwies sich als zu optimistisch.

Stattdessen entwickelte sich das Projekt zu einem iterativen Prozess: Scannen, korrigieren, neu auswerten, nachzeichnen. Genau darin liegt jedoch der eigentliche Lernwert: Die Studierenden haben nicht nur den Workflow kennengelernt, sondern auch verstanden, wo typische Fehler entstehen und wie man sie künftig vermeidet.

Wichtige Learnings waren unter anderem:

  • bessere Planung der Scanpositionen
  • sorgfältigere Sicherung der Referenzkugeln
  • effizientere Nutzung der Software
  • realistischere Einschätzung von Datenmengen und Hardwareanforderungen

Fazit: Technologie trifft Lernprozess

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie groß das Potenzial digitaler Bauaufnahme ist.

Nicolas Wild formuliert es so:

Obwohl terrestrisches Laserscanning seinen Ursprung in der Landschaftsvermessung hat, lässt sich die Methode sinnvoll auf das Bauaufmaß übertragen: Sie liefert eine vollständige geometrische Erfassung des Bestands und eröffnet gegenüber dem händischen Aufmaß zusätzliche Auswertungsmöglichkeiten im Planungsprozess. Die Investition in Scanner und Software stellt zunächst eine Hürde dar, kann sich jedoch mit wachsender Erfahrung und der Bearbeitung mehrerer Projekte bezahlt machen.

Es wird klar:
Der Schlüssel liegt nicht nur in der Technologie, sondern im Verständnis des Workflows. Mit dem Wissen aus diesem Projekt sind die Studenten für ihren nächsten Durchlauf deutlich besser aufgestellt. Denn wer diese ersten Projekte durchläuft, entwickelt ein realistisches Verständnis für den gesamten Scan-to-CAD-Prozess – und genau das ist die Grundlage für effiziente Workflows in späteren Projekten.

Unser Tipp für den Einstieg

Viele der Herausforderungen im Projekt lassen sich deutlich reduzieren, wenn man die Möglichkeiten der Software von Anfang an kennt.

Deshalb empfehlen wir:

  • kostenlose Demos, um den Funktionsumfang von PointCab Origins kennenzulernen
  • gezielten Support, um typische Fehler frühzeitig zu vermeiden
  • und Cloud-Lösungen wie PointCab Nebula, um Daten einfach zu teilen und Projekte effizient zu organisieren

So wird aus einem komplexen Einstieg ein deutlich strukturierterer Workflow – und das volle Potenzial von Laserscanning kann genutzt werden.

Projektbeteiligte

Studierende:
Celina Harzer, David Knopp, Maximilian Krahn, Edgar Landl, Witta Majorov, Nicolas Wild

Dozent:
Prof. Stephan Jost

Betreuer:
Mika Kramer

Weitere Veröffentlichungen:
Nicolas Wild – Büro Stefan Wild Architekt Montabaur

Quellen & weitere Informationen:
Hochschule Koblenz
Welterbe Limes Bendorf-Sayn

Sie wollen immer auf dem neusten stand bleiben?

Dann folgen Sie uns auf Social Media oder abonnieren Sie unseren Newsletter!

Neues Release: Nebula 2.1 & Nebula Creator

Nebula 2.1

1. Nebula Creator

Nutzen & Mehrwert

Mit dem Nebula Creator haben jetzt endlich ALLE die Möglichkeit Nebula kostenlos zu nutzen – egal ob Origins bereits eingesetzt wird oder nicht. Der Creator ist ein kostenloses Desktop-Tool mit dem Punktwolkenprojekte für die Online-Visualisierung in Nebula vorbereitet werden.

So funktioniert’s 
Creator herunterladen. Punktwolken-Daten konvertieren und ggf. Panos hinzufügen.  Danach ganz normal dem Nebula Worklow folgen. Fertig!

2. Nebula 2.1 – Die wichtigsten neuen Funktionen

Kompatibilität mit AWS (Amazon Web Services)

Nutzen & Mehrwert

Wie versprochen erweitern wir die Anzahl an Clouds, die sich mit Nebula verbinden lassen. Auf Grund der großen Nachfrage haben wir mit diesem Update AWS angebunden.

So funktioniert’s 
Im Video zeigen wir Schritt für Schritt, wie man seine AWS auch ohne großes IT-Wissen mit Nebula verbindet. Die Kurzfassung? Einfach den Anweisungen in Nebula folgen.

Neuer Download Manager

Nutzen & Mehrwert

Unser neuer Downloadmanager ermöglicht es nun Orthofotos und 3D Punkte direkt im Browser herunterzuladen – eine lang erwartete Funktion. So können sie Ergebnisse nicht nur visualisieren sondern auch direkt und einfach weitergeben.

So funktioniert’s 
Download-Manager im Menü unten links anklicken. Im neuen Fenster gewünschte Orthofotos oder 3D Punkte anwählen. Über „ALL“ lassen sich direkt alle verfügbaren Dateien anwählen. Zuletzt einfach auf Download klicken – fertig.

Höhen- und Cluster Navigation

Nutzen & Mehrwert

Damit die Navigation in Nebula noch intuitiver funktioniert, können Scanpositionen jetzt nach Höhe oder Cluster gefiltert und angezeigt werden.

So funktioniert’s 
Im Video gibt’s eine ausführliche Anleitung. Die Kurzfassung? Einfach nach Höhe oder Cluster filtern und dann Scanpositionen nach belieben ein- oder ausblenden.

"Display Range" Option in Bubble Views

Screenshot of pointcab nebula free point cloud viewer. option "display range" is shown.

Nutzen & Mehrwert

Die perfekte Eränzung zur neuen Höhen- und Cluster-Navigation! Die „Display Range“ Funktion bietet die Möglichkeit Scanpositionen in Bezug auf die Entferung zum eigenen Standpunkt im Bubble View ein- oder auszublenden.

So funktioniert’s 
Einfach im Menü oben rechts auswählen, ab welcher Entfernung Scanpositionen angezeigt werden sollen.

Messungen & POIs im Bubble Views

Nutzen & Mehrwert

Eine weitere tolle Funktion für den Bubble View. Jetzt können auch im Bubble View Messungen erstellt und POIs werden!

So funktioniert’s 
Schnell die Koordinaten herunterladen und schon können per Strg + Mausklick Strecken und 3D Punkte gemessen werden. Natürlich können auch POIs mit z.B. weiteren Links und Dokumentation hinterlegt werden.

Screenshot of pointcab nebula free point cloud viewer. distance measurement and POI is shown in bubble view

3. Nebula 2.1 – Weitere Neuerungen

4. Nebula 2.1 – Verbesserungen und Fixes

Heute noch Demo buchen

Möchten Sie diese neuen Funktionen besser kennenlernen?

Buchen Sie einfach eine kostenlose, unverbindliche Demo mit einem unserer Support-Engineers.

Sie wollen immer auf dem neusten stand bleiben?

Dann folgen Sie uns auf Social Media oder abonnieren Sie unseren Newsletter!

Origins 4.1 – Die neuesten Funktionen

Origins4.1_update

ORIGINS 4.1 – DIE NEUESTEN FUNKTIONEN

Origins 4.1 – The latest functions

Origins 4.1 bringt eine ganze Menge neuer Funktionen und Verbesserungen mit sich!
Dank der stetigen Weiterentwicklung und dem inspirierenden Feedback unserer Nutzer, warten in PointCab Origins 4.1 viele Neuerungen darauf entdeckt zu werden.
Sehen wir uns die neuen Funktionen mal an:

NEUE FUNKTIONEN

Polygon-Editor für flächen-basierte Werkzeuge

Wofür ist es gut?
Im Job-Editor lassen sich nun die Koordinaten der Polygonpunkte betrachten und bearbeiten.

So funktioniert’s:
Bei der Erstellung einer Fläche mit dem Flächen-Werkzeug und allen Funktionen die mit Flächen zu tun haben, wie dem Merger, Punktwolkenexport, Volumen und Mesh, erscheinen im Job-Editor die Koordinaten der Polygon-Punkte. Diese können dort beliebig angepasst werden.

Polygon editor for area-based tools
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Export des Ursprungspunkts von Schnitten in .dwg-Daten (Kundenanfrage) 💡

Export origin point of sections in .dwg
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Wofür ist es gut?
Beim Export eines Schnitts wird das Zentrum des Schnitts als zusätzliches CAD-Element, genannt “Ursprungspunkt”, exportiert. So bleibt der Referenzpunkt erhalten und lässt sich bei Bedarf schnell wiederherstellen.
(Er wird als Fadenkreuz in AutoCAD angezeigt)

So funktioniert’s:
In den Einstellungen unter “Grundriss/Schnitt/Space Warp” im Bereich “CAD” muss “Mittelpunkt zu dwg/dxf hinzufügen” aktiviert werden.

Benutzerdefinierter 3D-Punkte-Export in .dwg

Wofür ist es gut?
Jetzt kann das bevorzugte Datenformat für den Export von Punkten in .dwg ausgewählt werden!

So funktioniert’s:
Im Job Editor unter „CAD“ findet sich nun die „Export Textsichtbarkeit“. Hier kann festgelegt werden, wohin PunktID, Punktnummer und X, Y, Z Informationen exportiert werden sollen. Wenn die 3D-Punkte exportiert werden, wird direkt der entsprechende Ordner geöffnet. Ein Rechtsklick auf „In Ordner anzeigen“ ist daher nicht mehr notwendig. In der .dwg-Datei werden die ausgewählten Informationen neben dem Punkt angezeigt. Die gleiche Funktionalität ist auch unter dem Reiter „Datei“ im Job Editor verfügbar. 

Customized 3D Point export to .dwg
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

“Speichern unter” Funktion für .pcp (PointCab Projekte)

“Save as” Functionality to .pcp (PointCab Project)
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Wofür ist es gut?
Endlich eine neue Lösung um Projekte zu duplizieren! Bisher konnte man ein Projekt lediglich Archivieren und es musste umständlich gezippt und anschließend entpackt werden… Die Zeiten sind nun vorbei.

So funktioniert’s:
Dazu einfach auf “Datei” klicken und dann auf “Speichern unter” Origins speichert so eine Kopie des aktuellen Bearbeitungsstand des Projekts und speichert diese im Hintergrund. Ziemlich praktisch oder?

Export der Orthophoto-Position (Kundenanfrage)💡

Wofür ist es gut?
Wenn mehrere Schnitte erstellt wurden, kann nun deren Position exportiert werden.

So funktioniert’s:
Einfach alle Schnitte mit dem Auswahlpfeil oder alternativ Strg + A auswählen, dann mit „Strg + C“ kopieren und einfach in einen Texteditor einfügen. Hier erhält man nun die Schnitte mit Name und Reihenfolge: Links XYZ | Rechts XYZ | Schnittbereich | Winkel, sowie alle 3D-Punkte.

Export Orthophotos position
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Neue Möglichkeit die Namen von Panoramen ein- und auszublenden

Toggle on/off names of Panoramas
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Wofür ist es gut?
Endlich eine übersichtlichere Darstellung von Panoramen – dank einer dritten Option!

So funktioniert’s:
Die Namen der Panoramen können mit der Taste “P” einfach ausgeblendet werden. Jetzt gibt es 3 Optionen: Panorama & Name, Panorama ohne Name oder komplett ausgeblendet… 

Schnitte mit verbesserter Reflektivität

Wofür ist es gut?
Dank dieser neuen Funktion ist die Reflektivität in Panoramen und Schnitten deutlich besser!

So funktioniert’s:
In den Panoramen gibt es eine neue Option, die die Reflektivität erhöht. Wenn der Schieberegler „Erhöhte Reflektivität“ aktiviert ist, wird die Reflektivität mit erhöhtem Kontrast angezeigt. Zur Verwendung mit Schnitten, einfach einen neuen Schnitt erstellen und die Reflektivität im Job-Editor unter „Prozessierung“ auf 100% stellen und den Schieberegler für „Verbesserte Reflektivität“ aktivieren. Nun noch den Job berechnen und das Sheet mit „Erhöhter Reflektivität“ ist verfügbar. Sieht ziemlich gut aus, oder?

Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Alle Panoramen in unterschiedlichen Bildformaten exportieren

Export all panoramas in different file formats
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Wofür ist es gut?
Mit dieser neuen Option können Panoramen einfach ins gewünschte Bildformat exportiert werden. Zur Auswahl stehen: png, jpg, tig, bmp und webp.

So funktioniert’s:
Vor dem Export der gewünschten Panoramen, einfach das gewünschte Bildformat in den Einstellungen bei: “Allgemein” > “Ausgabe” > “Panorama-Format” auswählen.
Anschließend im “Erweiterten Importer” im Tab “Importieren” einen Rechtsklick machen. “Alle Scans” wählen und dann “Speicher alle Panoramen” klicken. Schon werden alle Panoramen im gewünschten Format exportiert!

⚠️Cloud-to-Cloud (C2C) Test / Beta⚠️

Worum geht’s?
Wir möchten in Zukunft eine vollwertige Cloud-to-Cloud (C2C) Registrierung in Origins bieten. Dies ist nun unser erster Versuch einer C2C in Origins 4.1.

Das gibt es zu beachten:
Wir empfehlen ausdrücklich nicht diese C2C in ihrer aktuellen Form zur Registrierung richtiger Projekte zu nutzen! 

Aber wir möchten jeden gern dazu animieren unsere C2C-Beta zu testen und erste Erfahrungen damit zu sammeln. Wir sind auf das Feedback gespannt!

ALLGEMEINE VERBESSERUNGEN

Namen der Ebenenpositionen innerhalb des Ebenenbereichs

Wofür ist es gut?
Verbesserte Sichtbarkeit: Im Registrierungseditor werden die Beschriftungen der erkannten Ebenen nun innerhalb der jeweiligen Ebene angezeigt.

blank
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Verbesserter Nebula export

blank
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Wofür ist es gut?
Einfach ein viel schnellerer Nebula Export, um Punktwolkenprojekte in die Cloud zu bringen! Wer will das nicht?

Tastenkürzel-Manager verbessert

Wofür ist es gut?
Wir haben im Shortcut Manager einen Clear-Button hinzugefügt. Eine kleine Verbesserung in der Handhabung für bessere Nutzerfreundlichkeit.

So funktioniert’s:
In den Einstellungen zum Tab “Tastenkürzel” gehen:
Hier befindet sich jetzt neben dem “Aufnehmen”-Button der neue “Löschen”-Button.

Shortcut Manager improvements
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Sicherung der Hauptdateien des Projekts

Project main files backup
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Wofür ist es gut?
Wenn Änderungen am Projekt vorgenommen werden, erstellt Origins jetzt automatische Backups im Hintergrund!

So funktioniert’s:
Origins erstellt die Backups automatisch!

3D-Viewer Zoom-Geschwindigkeit anpassen

Wofür ist es gut?
Die Zoom-Geschwindigkeit im 3D-Viewer kann nun beliebig eingestellt werden.

So funktioniert’s:
Im geöffneten 3D-Viewer auf das Zahnrad-Symbol in der oberen linken Ecke klicken. Dort lässt sich die Zoom-Geschwindigkeit in den „3D Ansicht Parameter“ im Job Editor einstellen.
Diese Einstellung findet sich auch in den Einstellungen unter:
 “GUI” > “3D Steuerung” > „Zoom-Geschwindigkeit“

blank
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Alle Projektinformationen auf einen Blick

Advanced project information
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Wofür ist es gut?
Mit dieser praktischen Funktion behält man stets alle Projektinformationen im Blick!

So funktioniert’s:
Vielleicht ist es schon beim Öffnen von Origins aufgefallen: In der Übersicht der letzten Projekte werden jetzt mehr Projektdetails angezeigt!
Neugierig auf mehr Informationen? Einfach das Projekt öffnen und bei „Datei“ auf „Projektinformation“ klicken. Schon wird die „Projektinformationen“ oberhalb des Job Editors angezeigt. Origins zeigt hier das Erstellungsdatum, letzte Änderungen, die Gesamtbearbeitungszeit und vieles mehr!

Layout-Mittellinie in allen Standardansichten sichtbar

Wofür ist es gut?
Die rot gepunktete Linie eines Schnitts, die den Mittelpunkt markiert, wird nun auch im Orthophoto-Fenster der linken Ansicht angezeigt.

So funktioniert’s:
Origins macht das jetzt automatisch. Es muss nichts geändert werden.

blank
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Speichern in einer FARO-Projektdatei (Kundenanfrage) 💡

save-into-FARO-project-file
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Wofür ist es gut?

Wir haben den Wunsch einiger Anwender erfüllt und die neue Funktion „Speichern in einer FARO-Projektdatei“ hinzugefügt!

So funktioniert’s:

Hiermit können Registrierungs- und Positionswerte (Scan-Positionen und Drehungen) direkt in einer existierenden FARO LSPROJ-Datei geschrieben werden.

ERWEITERTE DATEIFORMATE – IMPORT/EXPORT

FARO SDK/API Update – Unterstützung für FARO Focus Premium Scans

Tolle Neuigkeiten für alle FARO Focus Premium-Anwender!
Ab sofort können die Scans aus dem Premium Scanner importiert werden.

faro-3d-scanning

Importieren von .e57-Dateien mit Panoramen (für Mobile Mapping-Scandaten)

Import e57 files with panorama (for Mobile Mapping scan data)
Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Wofür ist es gut?
Jetzt können Panoramen im .e57/.las-Format aus Datensätzen von NavVis, GeoSLAM und Stonex erstellt werden.

So funktioniert’s mit .e57-Dateien:

  1. Ein neues Projekt erstellen und die Scandaten öffnen. Anschließend die .e57-Datei auswählen und speichern, um den Import der .e57-Datei als Punktwolke zu starten.
  2. Jetzt die Panoramen importieren. Dazu unter „Werkzeuge“ auf „Importiere Elemente“ klicken.
  3. Navigieren Sie zur Registerkarte „E57 importieren“ und wählen Sie die gleiche Datei aus. Dort können sehen wir, wie viele Panoramen enthalten sind. Jetzt auf „Importieren“ klicken.
  4. Letzter Schritt: Einfach alle Panoramen in der Job-Liste berechnen.

So funktioniert’s mit Stonex-Dateien:

  1. Ein neues Projekt erstellen und die Stonex-Daten öffnen. Anschließend die .las-Datei auswählen und speichern um den Import zu starten.
  2. Nachdem die Stonex-Punktwolke erfolgreich in Origins importiert wurde, zu „Werkzeuge“ gehen und “ Importiere Elemente“ klicken.
  3. Den Tab „Stonex importieren“wählen und die .txt-Datei auswählen. Nun mit einem Klick auf „Importieren“ hinzufügen.
  4. Die Panorama-Ansichten erscheinen als Kreise im Projekt und als Jobs in der Job-Liste, die berechnet werden müssen. Nachdem Origins die Bilder bearbeitet hat, können die Panoramen wie gewohnt geöffnet werden, indem mit dem Panorama-Werkzeug in den Standardansichten auf den Scanpunkt geklickt wird.

Bitte beachten:
Bei den Stonex-Panoramen handelt es sich nur um Halbkugel-Panoramen (180 Grad). Daher kann die Punktwolke nicht auf sie zurück projiziert werden, was bedeutet, dass keine Messungen vorgenommen werden können. Sie sind lediglich für Visualisierungszwecke geeignet.

BUG FIXES