Digitales Bauaufmaß im Studium mit Laserscanning

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USER STORY

Digitales Bauaufmaß im Studium mit Laserscanning: Erste Hürden und echte Aha-Momente

Was passiert, wenn angehende ArchitektInnen erstmals mit terrestrischem Laserscanning arbeiten? Im Kurs Bauaufnahme an der Hochschule Koblenz ging es genau darum: weg vom klassischen Aufmaß mit Zollstock, hin zu einem digitalen Verständnis von Bestand.

Das Ergebnis ist kein glattgebügelter Showcase, sondern ein realistischer Einblick in einen Lernprozess, der zeigt, wie viel Potenzial – aber auch wie viel Komplexität – im Scan-to-CAD-Workflow steckt.

Ein Ensemble als Experimentierfeld

Im Mittelpunkt stand ein heterogenes Gebäudeensemble in der Ortsgemeinde Bogel im Rhein-Lahn-Kreis. Neben der ehemaligen „Alten Post“ wurden auch Scheunen, eine Gaststätte und weitere Bestandsgebäude untersucht. 

Die Aufgabenstellung war bewusst offen gehalten: Der Bestand sollte nicht nur erfasst, sondern auch räumlich verstanden werden. Es ging darum, aus den gewonnenen Daten belastbare Planunterlagen zu entwickeln – als Grundlage für spätere Entwurfsprozesse.

Ein Teil der Herausforderung lag bereits im Zugang: Nicht alle Innenräume waren zugänglich. Das bedeutete, dass viele Erkenntnisse indirekt aus Außenaufnahmen abgeleitet werden mussten – etwa Dachgeometrien, Fassadenöffnungen oder Höhenentwicklungen.

Ein Turm als Übungsobjekt

Parallel dazu wurde der rekonstruierte Römerturm am Limes in Bendorf-Sayn gescannt – ein bewusst gewähltes Objekt mit anderen Anforderungen.

Enge Innenräume, komplexe Sichtachsen und ein bewegtes Umfeld machten ihn zum idealen Trainingsfeld. Hier ging es weniger um Planerstellung, sondern um das Verständnis für den Scanprozess selbst:

  • Wie positioniert man den Scanner sinnvoll?
  • Wann reichen wenige Targets und wann nicht?
  • Wie wirken sich Gelände und Perspektive auf die Registrierung aus?

Gerade durch diese Unterschiede wurde klar, dass es „den einen Workflow“ nicht gibt.

Der erste Schritt entscheidet: Scanstrategie vor Ort

Noch bevor der Scanner überhaupt aufgebaut wurde, zeigte sich, wie entscheidend die Vorbereitung ist.

Die Studierenden mussten Scanpositionen so wählen, dass möglichst wenige Abschattungen entstehen. Gleichzeitig spielte die praktische Umsetzbarkeit eine Rolle: Zugänglichkeit, Zeitdruck und äußere Einflüsse bestimmten den Ablauf stärker als erwartet.

Besonders kritisch war die Platzierung der Referenzkugeln. Sie sollten einerseits gut sichtbar sein, andererseits nicht im Weg stehen – eine scheinbar einfache Aufgabe, die sich in der Praxis als überraschend fehleranfällig erwies.

Wenn Theorie auf Praxis trifft

Der Scanprozess selbst verlief technisch zuverlässig – die eigentlichen Herausforderungen entstanden durch äußere Einflüsse und in der anschließenden Verarbeitung. Regen und Wind beeinträchtigten die Aufnahmequalität, während Passanten oder Tiere Referenzkugeln verschoben. In einzelnen Fällen mussten Scans wiederholt werden, da sie sich nicht mehr sauber registrieren ließen.

Die daraus resultierenden Probleme zeigten sich insbesondere bei der Zusammenführung der Einzelscans: Fehlende Verknüpfungen, verschobene Targets oder unvollständige Rundgänge machten die Registrierung deutlich aufwendiger als erwartet. Zusätzlich mussten typische Artefakte – etwa Personen im Scan oder fehlerhafte Referenzpunkte – manuell bereinigt werden, bevor eine konsistente Punktwolke entstand.

Arbeiten in der Punktwolke: Vom Export zur Zeichnung

Mit der fertigen Punktwolke begann die eigentliche Auswertung in PointCab Origins. Hier konnten die Studierenden erstmals direkt im digitalen Bestand arbeiten: messen, Schnitte erzeugen, Grundrisse ableiten. Besonders hilfreich war die Möglichkeit, jederzeit auf die vollständige Geometrie zugreifen zu können – ein klarer Vorteil gegenüber klassischen Methoden.

Leider wurde erst im Nachhinein deutlich, dass der tatsächliche Funktionsumfang von PointCab Origins nur teilweise ausgeschöpft wurde. Das manuelle Nachzeichnen der PDFs im CAD-Programm war sehr zeitintensiv. Eine Vektorausgabe über Origins wurde erprobt, jedoch aus Zeitgründen nicht weiterverfolgt. Wie die Studenten erst später über die Tutorials lernten, wäre der Einsatz des Vectorizer-Tools oder zumindest der lagerichtige Import von Orthophotos wahrscheinlich wesentlich effizienter gewesen.

Die exportierten Daten wurden stattdessen aufbereitet, skaliert und im CAD-System weiterverarbeitet. Teilweise traten Maßstabsprobleme auf, die zunächst falsch interpretiert wurden. Auch hier stellte sich erst später heraus, dass diese bereits beim Export hätten vermieden werden können. Die Anpassung des Blattformats in PointCab Origins ermöglicht nämlich problemlos eine maßstäbliche PDF-Ausgabe.

Genau hier zeigt sich ein typischer Einstiegseffekt: Wer die Möglichkeiten seiner Software noch nicht vollständig kennt, baut sich schnell unnötig komplexe Workflows.

Der unterschätzte Faktor: Datenmanagement und Austausch

Ein weiterer kritischer Punkt waren die produzierten Datenmengen. 

Die erzeugten Punktwolken waren sehr groß und ließen sich nicht ohne Weiteres teilen. Klassische Wege wie E-Mail oder andere Dienste stießen schnell an ihre Grenzen (z. B. 2-GB-Limits), sodass teilweise externe Festplatten genutzt werden mussten.

Gerade bei kollaborativen Projekten wird hier ein zentrales Problem sichtbar:
Der eigentliche Mehrwert der Daten kann nur dann genutzt werden, wenn sie effizient zugänglich sind und die richtige Hardware verwendet wird.

An dieser Stelle bieten cloudbasierte Lösungen wie PointCab Nebula einen deutlich schlankeren Ansatz: Projekte können direkt in der eigenen Cloud gehostet, visualisiert und geteilt werden – ohne aufwendigen Datentransfer oder Versionsprobleme.

Zwischen Anspruch und Realität: eine steile Lernkurve

Die anfängliche Erwartung, innerhalb kurzer Zeit vollständige Bestandspläne zu erstellen, erwies sich als zu optimistisch.

Stattdessen entwickelte sich das Projekt zu einem iterativen Prozess: Scannen, korrigieren, neu auswerten, nachzeichnen. Genau darin liegt jedoch der eigentliche Lernwert: Die Studierenden haben nicht nur den Workflow kennengelernt, sondern auch verstanden, wo typische Fehler entstehen und wie man sie künftig vermeidet.

Wichtige Learnings waren unter anderem:

  • bessere Planung der Scanpositionen
  • sorgfältigere Sicherung der Referenzkugeln
  • effizientere Nutzung der Software
  • realistischere Einschätzung von Datenmengen und Hardwareanforderungen

Fazit: Technologie trifft Lernprozess

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie groß das Potenzial digitaler Bauaufnahme ist.

Nicolas Wild formuliert es so:

Obwohl terrestrisches Laserscanning seinen Ursprung in der Landschaftsvermessung hat, lässt sich die Methode sinnvoll auf das Bauaufmaß übertragen: Sie liefert eine vollständige geometrische Erfassung des Bestands und eröffnet gegenüber dem händischen Aufmaß zusätzliche Auswertungsmöglichkeiten im Planungsprozess. Die Investition in Scanner und Software stellt zunächst eine Hürde dar, kann sich jedoch mit wachsender Erfahrung und der Bearbeitung mehrerer Projekte bezahlt machen.

Es wird klar:
Der Schlüssel liegt nicht nur in der Technologie, sondern im Verständnis des Workflows. Mit dem Wissen aus diesem Projekt sind die Studenten für ihren nächsten Durchlauf deutlich besser aufgestellt. Denn wer diese ersten Projekte durchläuft, entwickelt ein realistisches Verständnis für den gesamten Scan-to-CAD-Prozess – und genau das ist die Grundlage für effiziente Workflows in späteren Projekten.

Unser Tipp für den Einstieg

Viele der Herausforderungen im Projekt lassen sich deutlich reduzieren, wenn man die Möglichkeiten der Software von Anfang an kennt.

Deshalb empfehlen wir:

  • kostenlose Demos, um den Funktionsumfang von PointCab Origins kennenzulernen
  • gezielten Support, um typische Fehler frühzeitig zu vermeiden
  • und Cloud-Lösungen wie PointCab Nebula, um Daten einfach zu teilen und Projekte effizient zu organisieren

So wird aus einem komplexen Einstieg ein deutlich strukturierterer Workflow – und das volle Potenzial von Laserscanning kann genutzt werden.

Projektbeteiligte

Studierende:
Celina Harzer, David Knopp, Maximilian Krahn, Edgar Landl, Witta Majorov, Nicolas Wild

Dozent:
Prof. Stephan Jost

Betreuer:
Mika Kramer

Weitere Veröffentlichungen:
Nicolas Wild – Büro Stefan Wild Architekt Montabaur

Quellen & weitere Informationen:
Hochschule Koblenz
Welterbe Limes Bendorf-Sayn

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Neues Release: Nebula 2.1 & Nebula Creator

Nebula 2.1

1. Nebula Creator

Nutzen & Mehrwert

Mit dem Nebula Creator haben jetzt endlich ALLE die Möglichkeit Nebula kostenlos zu nutzen – egal ob Origins bereits eingesetzt wird oder nicht. Der Creator ist ein kostenloses Desktop-Tool mit dem Punktwolkenprojekte für die Online-Visualisierung in Nebula vorbereitet werden.

So funktioniert’s 
Creator herunterladen. Punktwolken-Daten konvertieren und ggf. Panos hinzufügen.  Danach ganz normal dem Nebula Worklow folgen. Fertig!

2. Nebula 2.1 – Die wichtigsten neuen Funktionen

Kompatibilität mit AWS (Amazon Web Services)

Nutzen & Mehrwert

Wie versprochen erweitern wir die Anzahl an Clouds, die sich mit Nebula verbinden lassen. Auf Grund der großen Nachfrage haben wir mit diesem Update AWS angebunden.

So funktioniert’s 
Im Video zeigen wir Schritt für Schritt, wie man seine AWS auch ohne großes IT-Wissen mit Nebula verbindet. Die Kurzfassung? Einfach den Anweisungen in Nebula folgen.

Neuer Download Manager

Nutzen & Mehrwert

Unser neuer Downloadmanager ermöglicht es nun Orthofotos und 3D Punkte direkt im Browser herunterzuladen – eine lang erwartete Funktion. So können sie Ergebnisse nicht nur visualisieren sondern auch direkt und einfach weitergeben.

So funktioniert’s 
Download-Manager im Menü unten links anklicken. Im neuen Fenster gewünschte Orthofotos oder 3D Punkte anwählen. Über „ALL“ lassen sich direkt alle verfügbaren Dateien anwählen. Zuletzt einfach auf Download klicken – fertig.

Höhen- und Cluster Navigation

Nutzen & Mehrwert

Damit die Navigation in Nebula noch intuitiver funktioniert, können Scanpositionen jetzt nach Höhe oder Cluster gefiltert und angezeigt werden.

So funktioniert’s 
Im Video gibt’s eine ausführliche Anleitung. Die Kurzfassung? Einfach nach Höhe oder Cluster filtern und dann Scanpositionen nach belieben ein- oder ausblenden.

"Display Range" Option in Bubble Views

Screenshot of pointcab nebula free point cloud viewer. option "display range" is shown.

Nutzen & Mehrwert

Die perfekte Eränzung zur neuen Höhen- und Cluster-Navigation! Die „Display Range“ Funktion bietet die Möglichkeit Scanpositionen in Bezug auf die Entferung zum eigenen Standpunkt im Bubble View ein- oder auszublenden.

So funktioniert’s 
Einfach im Menü oben rechts auswählen, ab welcher Entfernung Scanpositionen angezeigt werden sollen.

Messungen & POIs im Bubble Views

Nutzen & Mehrwert

Eine weitere tolle Funktion für den Bubble View. Jetzt können auch im Bubble View Messungen erstellt und POIs werden!

So funktioniert’s 
Schnell die Koordinaten herunterladen und schon können per Strg + Mausklick Strecken und 3D Punkte gemessen werden. Natürlich können auch POIs mit z.B. weiteren Links und Dokumentation hinterlegt werden.

Screenshot of pointcab nebula free point cloud viewer. distance measurement and POI is shown in bubble view

3. Nebula 2.1 – Weitere Neuerungen

4. Nebula 2.1 – Verbesserungen und Fixes

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2025: RECAP & ROUND-UP

2025: Recap & Round-up Jahresrückblick

2025: Recap & Round-up

Recap & Round-up 2025

POINTCAB 2025:
EIN JAHR, DAS UNS BEWEGT HAT

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und wir bei PointCab blicken mit gemischten Gefühlen auf ein Jahr zurück, das wir sicherlich alle noch nicht ganz verdaut haben. Neben den Erfolgen, Produkt-Updates und vielen Events müssen wir dieses Jahr leider auch auf Ereignisse zurückblicken, die nach wie vor schwer auf unseren Herzen lasten. Blicken wir gemeinsam auf die wichtigsten Ereignisse zurück:

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RELEASES FÜR EINEN ZUKUNFTSSICHEREN WORKFLOW

2025 war ein Jahr voller neuer Updates und Verbesserungen unserer Produktpalette. Hier auf einen Blick die wichtigsten Updates aus unserem Changelog:

  • Origins 4.2 Updates:
    Neben stetigen Verbesserungen, dem Erweitern der Kompatibilitäten neuer Datenformate, kamen viele neue Funktionen hinzu und Kundenwünsche wurden realisiert, um unsere Punktwolkensoftware Origins noch besser und intuitiver zu machen.

  • Nebula 2.0:
    Unsere Cloud-Lösung für Punktwolkenprojekte hat ein großes Update erhalten. Neben vielen neuen Funktionen wurde vor allem die Handhabung noch einfacher und übersichtlicher gestaltet. Punktwolken zu teilen, war nie so leicht.

  • Punktwolken Plugins Update 3.0: 
    4AutoCAD, 4ArchiCAD, 4Brics, 4Revit, & 4ZWCAD

    Mit dem Update auf Version 3.0 haben all unsere Punktwolken-Plugins eine neue Import-Oberfläche bekommen und sind so intuitiver und leichter zu handhaben. Natürlich sind sie jeweils mit der jeweiligen neusten CAD-Software kompatibel. Unser neuestes Update von 4ArchiCAD 3.0 beinhaltet z.B. viele neue Funktionen: Import multipler Folien, transparente Orthophotos, XYZ-Daten als 3D-Punkte importieren und die neue Update Mesh Funktion. 

EIN JAHR VOLLER BEGEGNUNGEN – EVENTS,
NEUE PARTNER & RESELLER

2025 war ein Jahr voller Begegnungen – vor Ort und online. Auf der GeoWeek in Denver, begleitet von spannenden Live-Sessions mit Mack (LIDAholics), den Oldenburger BIM- & 3D-Tagen, der LSE-Roadshow unserer Schwesterfirma in Stuttgart, den Energie-Exzellenz-Tagen und Highlights der Branche wie die Intergeo in Frankfurt konnten wir unsere Lösungen präsentieren, direkt mit Anwendern sprechen und klare Marktimpulse mitnehmen.

Auch online hat sich viel bewegt. Unsere Webinare zur neuen Cloud-Lösung Nebula 2.0 haben eine große Resonanz ausgelöst und gezeigt, wie hoch der Bedarf an skalierbaren, modernen Workflows ist.

Partnerschaft blieb ein zentrales Thema. Mit neuen Partnerschaften wie dem XGRIDS-Bundle mit Laserscanning Europe und Seiler Design Solutions in den USA sowie neuen Resellern wie GEOsat sind wir 2025 noch breiter aufgestellt und näher an unseren Kunden als je zuvor.

selfie of 4 people on the pointcab and laserscanning booth at intergeo 2025
Richard we will miss you

ABSCHIED UND WANDEL

Ein herber Schicksalsschlag erschütterte uns in diesem Jahr. Mit großer Trauer mussten wir von unserem geschätzten CEO und Mitgründer Dr. Richard Steffen Abschied nehmen. Nach einem jahrelangen Kampf gegen den Krebs verstarb unser Freund und CEO Richard im Sommer friedlich im Kreis seiner Familie. 

Nachruf Richard

Richards langjähriger Freund und Geschäftspartner Eric Bergholz übernahm anschließend auf seinen Wunsch hin die Führung als neuer CEO von PointCab. Eine lange und tiefe Freundschaft verband Eric und Richard seit der Firmengründung von PointCab. Mit Eric, der außerdem auch CEO unserer Schwesterfirma Laserscanning Europe ist, liegt unsere gemeinsame Zukunft in guten Händen und wird ganz im Sinne Richards fortgeführt.

GEMEINSAM IN DIE ZUKUNFT

Zusätzlich zu unseren beruflichen Highlights stand 2025 für uns im Zeichen echter Team-Momente. Unser Teambuilding im sonnigen Valencia war ein echtes Highlight, das noch lange nachwirkt. Diese Energie fließt auch in unsere tägliche Zusammenarbeit ein – und macht unser Team zu dem, was es ist: der Motor unseres Erfolgs.

Wenn du dieses Umfeld verstärken möchtest, freuen wir uns auf deine Bewerbung als Technical Product Manager mit Customer Success Focus. Lass uns gemeinsam ins neue Jahr starten. Wir verabschieden uns von 2025 und blicken voller Tatendrang auf ein 2026, das Innovation und Teamgeist in den Mittelpunkt stellt.

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WAS BLEIBT NOCH ZU SAGEN?

DANKE!

2025 war trotz aller schweren und emotional nur schwer zu verarbeitenden Momente ein starkes Jahr voller Wachstums, Fortschritts und echter Erfolge. Wir sind dankbar für alle Kunden, Partner, Teammitglieder und Freunde, die uns in diesem schweren Jahr zur Seite gestanden haben. Die große Anteilnahme, die wir von allen Seiten erfahren haben, hat uns viel Kraft und Unterstützung gegeben. Eure Anteilnahme hat uns alle tief berührt und geholfen, weiterzumachen. Vielen Dank für jeden Zuspruch, jedes Gespräch und euren Beistand!

Vielen Dank an alle, die Teil der PointCab-Familie sind. Auf ein erfolgreiches und inspirierendes Jahr 2026!

PointCab Better Together

4Archicad Plugin 3.0 Update

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4Archicad Plugin 3.0 Update

DIE NeueN Funktionen AUF EINEN blick

4Archicad-3.0-Update

 Die neue Version 3.0 vom PointCab 4Archicad Plugin ist da!
Mit dem Update
 kommen einige neue Funktionen und Verbesserungen hinzu, die das Arbeiten mit Punktwolkendaten aus Origins in Archicad deutlich effizienter, intuitiver und einfacher machen.

POINTCAB 4ARCHICAD 3.0 – DAS IST NEU

IMPORT MULTIPLER FOLIEN

Neue Option in unserem 4Archicad Plugin:

Mit der neuen Einstellung „import all sheets as worksheets“ können nun Grundrisse mit Reflektivität, Delta, Index und mehr ganz einfach in einem Schritt übertragen werden.

Wie das genau funktioniert, zeigen wir im Video.

ORTHOPHOTOS TRANSPARENT SETZEN

Neue Funktion in unserem 4Archicad Plugin:

Mit der neuen Funktion „Set orthophotos transparent“ können Orthophotos jetzt transparent platziert werden. Ganz ohne einen weißen Hintergrund und das Gittermuster dahinter ist klar erkennbar.

Wie das genau funktioniert, zeigen wir im Video.

IMPORT XYZ-DATEN ALS 3D-PUNKTE

Müheloser Import von xyz-Dateien in unserem 4Archicad Plugin:

Der Import von xyz-Dateien aus Origins gelingt jetzt mühelos mit wenigen Klicks. Die gewünschten 3D-Punkte erscheinen so ganz einfach in Archicad.

Wie das genau funktioniert, zeigen wir im Video.

MESH AKTUALISIEREN

Mit der neuen „Update Mesh“ Funktion ist es ganz einfach weitere 3D-Punkte zu einem Mesh in Archicad hinzuzufügen und so die Vermaschung weiter zu verfeinern oder zu ergänzen.

Wie das genau funktioniert, zeigen wir im Video.

ALLGEMEINE VERBESSERUNGEN

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User Story: Innovative Straßenvermessung mit 3D-Laserscanning, Photogrammetrie und 3D-Druck

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WORUM GEHT'S?

Für seine Abschlussarbeit im Studiengang Bauingenieurwesen (Tiefbau) an der DHBW Mosbach setzte Maximus König auf einen modernen, kombinierten Workflow zur Bestandserfassung.

Das Projektziel war klar definiert – eine präzise, digital verwertbare Dokumentation einer bestehenden Stützwand entlang der Ortsdurchfahrt L172 im Ortsteil Hammereisenbach zu erstellen. Neben digitalen Plänen sollte auch ein physisches 3D-Modell entstehen, das als Anschauungsobjekt dient. 

Der Ansatz: die Verbindung moderner Technologien wie terrestrischem Laserscanning, Drohnen-Photogrammetrie, Punktwolkenverarbeitung und 3D-Druck.

PROJEKTSTART: PLANUNG UND VORBEREITUNG

Bevor die eigentliche Datenerfassung beginnen konnte, legte Maximus ein Festpunktnetz an, das sowohl für die freie Stationierung des terrestrischen Laserscanners als auch für die georeferenzierte Auswertung der Drohnenbilder diente. 

Damit waren die Grundlagen geschaffen, um die beiden Messtechnologien miteinander zu kombinieren und die daraus resultierenden Daten koordinatenscharf zusammenzuführen.

ZWEI METHODEN, EIN ZIEL: LASERSCANNING TRIFFT DROHNE

Die Vermessung erfolgte durch eine Kombination aus terrestrischem Laserscanning und einer photogrammetrischen Drohnenbefliegung: 

  • Der Trimble SX12, ein hochpräziser terrestrischer Laserscanner, lieferte detaillierte Punktwolkendaten des Stützwandbereichs und der Straßenumgebung.

     

  • Parallel dazu wurde mit der DJI Mavic 3 Enterprise eine Drohnenbefliegung durchgeführt, aus der über photogrammetrische Auswertung eine weitere Punktwolke generiert wurde.

Die Drohnenbefliegung dauerte nur etwa 20 Minuten, der terrestrische Scan – aufgrund mehrfacher Gerätestandorte – rund drei Stunden.

DATENFUSION UND VERARBEITUNG: VOM ROHDATENCHAOS ZUR PUNKTWOLKE

Nach Abschluss der Feldarbeiten wurden die erfassten Daten in PIX4Dmapper weiterverarbeitet, was ca. 1h dauerte. Hier erfolgte:

  • Die Georeferenzierung der Drohnenaufnahmen mithilfe der zuvor gesetzten Passpunkte,

  • die Erzeugung der Punktwolke aus den Orthofotos sowie

  • die Zusammenführung der Drohnen- und Laserscandaten in einer gemeinsamen, präzisen Punktwolke.

Diese fusionierte Punktwolke diente anschließend als Ausgangsbasis für alle weiteren Arbeitsschritte.

ANALYSE UND PROFILERSTELLUNG MIT POINTCAB ORIGINS

Die zusammengeführte Punktwolke wurde in PointCab Origins importiert, wo Maximus zunächst eine Draufsicht erstellte und daraus Schnitte und Querprofile generierte. 

Besonders hilfreich waren die integrierten Vektorisierungsfunktionen:
Sie ermöglichten die schnelle Erzeugung von Linienzügen, die direkt als
DXF-Dateien exportiert werden konnten. Diese DXF-Dateien wurden anschließend in anderen CAD-Programmen weiterverwendet – etwa zur Erstellung von Planunterlagen oder zur Modellierung eines digitalen Geländemodells.

Die Bearbeitung in PointCab Origins dauerte insgesamt etwa vier Stunden. Besonders geschätzt wurden die Effizienz und Präzision bei der Profilerstellung.

VOM QUERPROFIL ZUM PHYSISCHEN MODELL: WEITERVERARBEITUNG DES DGM

Im nächsten Schritt wurden die exportierten DXF-Profile in RIB Civil importiert, wo Maximus daraus ein digitales Geländemodell (DGM) des erfassten Bereichs erstellte. Dieses Modell wurde anschließend in SketchUp überführt und zu einem geschlossenen Volumenkörper weiterentwickelt.

Die endgültige Aufbereitung des 3D-Modells für den Druck erfolgte in Bambu Studio, wo es in das benötigte STL-Format überführt wurde. Der 3D-Druck selbst war der krönende Abschluss – ein greifbares Modell des Straßenabschnitts, das sich ideal zur Präsentation und Diskussion mit Planungsbeteiligten eignet.

ZUSÄTZLICHE AUSWERTUNG: VIRTUELLER RUNDGANG UND PLANZEICHNUNGEN

In Trimble Business Center erstellte Maximus eine virtuelle Kamerafahrt durch die Punktwolke, was ca. 1h dauerte. Diese Art der Visualisierung bietet einen intuitiven Einblick in das Bauwerk und kann z. B. im Rahmen von Bürgerbeteiligung oder Planungsworkshops eingesetzt werden.

Wer hingegen auf eine einfache und ortsunabhängige Punktwolken-Visualisierung setzen möchte, kann alternativ auf PointCab Nebula zurückgreifen. Zwar lassen sich damit keine Kamerafahrten generieren, doch bietet die Cloud-Plattform eine niedrigschwellige Möglichkeit, große Punktwolkendaten ohne spezielle Software direkt im Browser zu betrachten und zu teilen – ideal z. B. für Projektteams oder Auftraggeber.

Darüber hinaus wurden die in PointCab erzeugten Schnitte in AutoCAD eingelesen, um daraus klassische Planzeichnungen für die Dokumentation im Bauwerksbuch abzuleiten. Dieser Schritt nahm rund sechs Stunden in Anspruch, lieferte aber ein professionelles Ergebnis, das mit herkömmlichen CAD-Plänen problemlos mithalten kann.

FAZIT: KLARE PLANUNG, EFFIZIENTER ABLAUF

Mit seinem Projekt zeigt Maximus König eindrucksvoll, wie sich moderne Messverfahren und Softwaretools sinnvoll miteinander verbinden lassen – von der Datenerfassung über die Auswertung bis zur Visualisierung. Der Schlüssel zum Erfolg lag in der guten Planung des Workflows und dem gezielten Einsatz spezialisierter Software für jeden Arbeitsschritt.

Maximus König blickt zurück:

„Zum Projektbeginn einen Plan und Überblick erstellen, welche Software für welchen Schritt und welches Ziel benötigt wird – das spart enorm viel Zeit.“

Sein Projekt beweist:
Mit einem durchdachten Workflow und den richtigen Werkzeugen lassen sich selbst komplexe Infrastrukturbauwerke effizient und präzise digital erfassen und darüber hinaus anschaulich visualisieren.

Projektbeteiligte

Das Projekt wurde von Maximus König im Rahmen seiner Abschlussarbeit „Innovative Straßenvermessung mit dem 3D-Laserscanner“ durchgeführt.

Hochschule: DHBW Mosbach
Studiengang: Bauingenieurwesen (Tiefbau)

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So gelingt der Import von Trimble X9 Punktwolken in PointCab Origins

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So gelingt der IMPORT VON TRIMBLE X9 Punktwolken in PointCab ORIGINS

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Schwierigkeiten oder merkwürdige Ergebnisse beim Import von Punktwolken aus einem Trimble X9 Laserscanner?
Keine Sorge, wir lösen das mit einer kleinen Einstellung.

Leere Ergebnisse bei X9 Punktwolken in Origins?

Was ist der Auslöser des Problems?

Trimble-Scans enthalten leere Zeilen und Spalten, wodurch ein „Schachbrettmuster“ in den Daten entsteht.

Dies kann dazu führen, dass Punkte aufgrund des Nachbarschaftsfilters herausgefiltert werden, der Punkte entfernt, die zu weit voneinander entfernt sind.

Keine Sorge, wir beheben das zusammen!

Einfache Lösung: Anpassen der Import-Einstellungen

Was muss verändert werden?

  • Die gewünschten e57 Scans auswählen.
  • Unter „Erweitertbei „Single point filter distance“ den Wert auf 0.0 setzen.

Das Resultat:

Problem gelöst!

Mit den veränderten Einstellungen, werden die Punktwolkendaten aus dem Trimble X9 nun korrekt dargestellt.

In der Standard-Top-Ansicht wie auch im Panorama wird nun alles korrekt dargestellt.

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Woher kommt Laserscanning? Teil 3

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TEIL 3: Heutezutage

3D-Laserscanning als Alltagswerkzeug der digitalen Welt

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Woher kommt Laser Scanning? Wer hat es erfunden?
Wie wurde Laser Scanning in den vergangenen Jahrzehnten bis zum heutigen Tag eingesetzt? 

Unsere Reihe „The origins of laser scanning“ geht diesen Fragen auf den Grund und liefert Antworten zu dieser spannenden Technologie, die inzwischen kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken ist.

Technologische Reife ab 2005

Ab Mitte der 2000er kommen Scanner mit integrierten Kompensatoren auf den Markt. Diese gleichen Neigungen automatisch aus und erhöhen die Messgenauigkeit deutlich. Vorreiter sind Hersteller wie Leica Geosystems und Trimble.

Vom Spezialgerät zum Standardwerkzeug

Heute ist 3D-Laserscanning fester Bestandteil im Bauwesen, in der Industrie und in der Denkmalpflege. Mit stationären, mobilen oder Drohnen-basierten Systemen lassen sich Gebäude, Anlagen und ganze Städte dreidimensional erfassen.

BIM und digitale Workflows

Die erfassten Punktwolken fließen direkt in CAD- und BIM-Systeme ein. Häufig übernehmen KI-gestützte Verfahren die automatische Modellgenerierung und Analyse. Das spart Zeit und reduziert Fehler.

BIM – Building Information Modeling

BIM ist eine Arbeitsmethode, bei der alle relevanten Gebäudedaten digital erfasst, kombiniert und vernetzt werden. Laserscanning liefert die präzisen Geometriedaten, die als Grundlage für die digitale Planung dienen.

Vielfältige Anwendungen

  • Architektur & Bestandserfassung
  • Reverse Engineering & Qualitätssicherung
  • Umwelt- und Klimaforschung
    (z. B. Gletscherbeobachtung, Küstenveränderungen)
  • Sicherheits- und Überwachungstechnik
  • Verkehrs- und Stadtplanung

Software als Schlüssel

Rohdaten allein bringen keinen Mehrwert – erst mit spezialisierter Software wie PointCab Origins lassen sich aus Millionen Punkten verständliche, verwertbare Ergebnisse erzeugen. Die Software ist kompatibel mit allen gängigen CAD- und BIM-Systemen und übersetzt komplexe Daten in greifbare Informationen.

Wussten Sie, dass…?

… moderne LiDAR-Systeme heute bis zu 2 Millionen Messpunkte pro Sekunde erfassen – und dabei Details wie einzelne Blätter an einem Baum oder Kabel in einer Industrieanlage erkennen können?

Das war der letzte Teil dieser Reihe

Neugierig auf mehr? Wir veröffentlichen regelmäßig Artikel in unserem Blog. Dranbleiben lohnt sich.

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Woher kommt Laserscanning? Teil 2

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TEIL 2: Vom LABOR IN DEN ALLTAG

LiDAR erobert Industrie & Forschung

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Woher kommt Laser Scanning? Wer hat es erfunden?
Wie wurde Laser Scanning in den vergangenen Jahrzehnten bis zum heutigen Tag eingesetzt? 

Unsere Reihe „The origins of laser scanning“ geht diesen Fragen auf den Grund und liefert Antworten zu dieser spannenden Technologie, die inzwischen kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken ist.

Von der Forschung in die Anwendung

Parallel zur militärischen und wissenschaftlichen Nutzung entstehen in den 1970ern erste industrielle Systeme. Die italienische Firma DEA entwickelte beispielsweise ein 3-Achsen-Koordinatenmessgerät, das neue Standards bei der physischen Objektvermessung setzt.

1972 nutzen Studierende der Universität Utah diese Technologie, um mithilfe eines Algorithmus erstmals ein Auto – einen VW Käfer – digital zu vermessen.

Punktwolke – das digitale Abbild der Realität

Eine Punktwolke ist eine Sammlung von Millionen einzelner Messpunkte im Raum. Jeder Punkt hat eine genaue Position (x, y, z) und oft zusätzliche Informationen wie Farbe oder Intensität. Zusammen ergeben sie ein präzises 3D-Modell der erfassten Szene.

Neue Anwendungsfelder in den 1980ern

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1984 wird der erste streifenbasierte Laserscanner entwickelt, um ein 3D-Bild des menschlichen Kopfes zu erstellen. Diese Technik dient vor allem der Animation und ist ein Vorläufer moderner 3D-Scanning-Verfahren in Film, Medizin und Gaming.

Die 1990er: Der Markt öffnet sich

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1992 bringt Trimble (damals Mensi) die S-Serie auf den Markt – 3D-Laserscanner für industrielle Anwendungen. 1993 folgen die ersten kommerziell frei nutzbaren Scanner.

Der tragbare Durchbruch

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1996 entwickelt Cyra Technologies den Cyrax, den ersten tragbaren 3D-Laserscanner speziell für Architekten, Ingenieure und Geodäten. Wenige Jahre später übernimmt Leica Geosystems das Unternehmen und etabliert sich als einer der führenden Hersteller.

Wussten Sie, dass…?

… der erste tragbare 3D-Laserscanner (Cyrax, 1996) so groß wie ein Reisekoffer war – und trotzdem in vielen Vermessungsprojekten ganze Teams ersetzte?

So geht's weiter:

Im nächsten Teil unserer Serie geht es um 3D-Laserscanning als Alltagswerkzeug in der digitalen Welt der 2000er bis heute.

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Woher kommt Laserscanning?

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TEIL 1: Geburt einer technologie

VON LASERBLITZEN ZU PUNKTWOLKEN

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Woher kommt Laser Scanning? Wer hat es erfunden?
Wie wurde Laser Scanning in den vergangenen Jahrzehnten bis zum heutigen Tag eingesetzt? 

Unsere Reihe „The origins of laser scanning“ geht diesen Fragen auf den Grund und liefert Antworten zu dieser spannenden Technologie, die inzwischen kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken ist.

Ein Laser, ein Flug zum Mond – und der Start einer Revolution in der Vermessungstechnik

1960 entwickelt der US-Physiker Theodore Maiman bei den Hughes Research Laboratories den ersten funktionierenden Laser. Er basiert auf einem Rubin-Kristall und markiert den Startpunkt für eine neue Ära der Mess- und Sensortechnik.

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Theodore Maiman erfand den Laser, weil er das Prinzip des Masers auf Licht statt Mikrowellen übertragen wollte. Trotz anfänglicher Ablehnung durch seine Vorgesetzten setzte er die Forschung unter Androhung seiner Kündigung aus eigenem Antrieb fort. Praktische Anwendungen waren zunächst unklar – Maiman selbst nannte den Laser „eine Lösung, die ein Problem sucht“.

Am 16. Mai 1960 bauten Theodore Maiman und Charles Asawa somit den ersten funktionierenden Rubinlaser. Trotz der anfänglichen Ablehnung erhielt Maiman ein begrenztes Budget und veröffentlichte seine Ergebnisse im August 1960 in der Fachzeitschrift Nature. Die Erfindung verbreitete sich schnell, doch sein Arbeitgeber blieb skeptisch. 1962 gründete Maiman daher die Korad Corporation; das US-Patent folgte 1967.

Fun Fact:

Der „Vater des Lasers“ Theodore Maiman erhielt nie den Nobelpreis – doch im Jahr 2000 nutzte man seine eigene Erfindung, um ihn in München per Laser zu operieren.

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Schon ein Jahr nach Maimans Entwicklung des Lasers baute die Hughes Aircraft Company den ersten LiDAR-Prototypen (Light Detection and Ranging).
Das Prinzip: Kurze Laserpulse werden ausgesendet, treffen auf ein Ziel und reflektieren zurück. Aus der Zeit, die das Licht für Hin- und Rückweg benötigt, lässt sich die Entfernung berechnen.

Was ist LiDAR?

LiDAR steht für Light Detection and Ranging. Dabei sendet ein Gerät Laserimpulse aus und misst die Zeit, bis das Licht vom Ziel reflektiert wird. So lassen sich Entfernungen und Strukturen präzise bestimmen – oft mit einer Genauigkeit im Millimeterbereich.

Militärische Anfänge

Bereits in den 1950er-Jahren experimentiert das US-Militär mit optischen Messgeräten – eine frühe Vorstufe heutiger LiDAR-Systeme. In den 1960er-Jahren dient LiDAR zunächst der militärischen Geländekartierung und Aufklärung.

Apollo 15 – LiDAR im All

1971 erlebt LiDAR seinen internationalen Durchbruch: Die NASA nutzt die Technologie auf der Apollo-15-Mission, um die Oberfläche des Mondes zu kartieren. Mit einem flashlamp-gepumpten Rubinlaser werden tausende Messungen der Mondtopographie aus der Umlaufbahn durchgeführt.

Langsame Entwicklung bis in die 1980er

Der Einsatz in der Luft- und Raumfahrt wächst in den 1970ern, etwa zur topografischen Kartierung von Landschaften, Eisflächen, Ozeanen und Atmosphäre. Erst mit der Verfügbarkeit von kommerziellen GPS-Systemen und verbesserter Satellitenkommunikation in den 1980er-Jahren wird LiDAR für präzisere und effizientere Messungen aus der Luft praxistauglich.

Wussten Sie, dass…?

… die Apollo-15-Mission 1971 LiDAR nutzte, um die Mondoberfläche aus der Umlaufbahn zu vermessen? Damit war LiDAR das erste Laser-Messverfahren im Weltraum.

So geht's weiter:

Im nächsten Teil unserer Serie geht es um den Übergang von der Forschung zum praktischen Einsatz der LiDAR Technologien in den Jahrzehnten bis Ende der 90er Jahre.

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Ein neues Kapitel für PointCab: Willkommen Eric Bergholz als CEO

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Ein neues Kapitel für PointCab:

WILLKOMMEN ERIC BERGHOLZ ALS CEO

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Mit dem Ableben unseres geschätzten CEOs und Mitbegründers Dr. Richard Steffen hat PointCab nicht nur einen außergewöhnlichen Visionär, sondern auch einen guten Freund verloren.

Doch selbst in dieser schweren Zeit hat Richard vorgesorgt, damit das Unternehmen, das er mit so viel Leidenschaft aufgebaut hat, auch in Zukunft erfolgreich bleibt.

Es war sein ausdrücklicher Wunsch, dass Eric Bergholz die Rolle des CEO übernimmt und PointCab in die Zukunft führt.

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Eric ist seit vielen Jahren eng mit PointCab verbunden. Als Geschäftsführer von Laserscanning Europe, unserer Schwesterfirma, war er direkt an der Entstehung der ersten Version der PointCab Software beteiligt. Außerdem bringt er eine langjährige Erfahrung und ein tiefes Verständniss für den Laserscanning-Markt mit.

Er hat unseren Weg von Anfang an begleitet, das Wachstum unseres Teams miterlebt und gemeinsam mit Richard Strategien und Innovationen vorangetrieben.

Mehr als ein Geschäftspartner war er einer von Richards besten Freunden – und jemand, dem Richard zutiefst vertraute, sein Lebenswerk weiterzuführen.

Eric kennt unsere Wurzeln, teilt unsere Werte und versteht unsere Mission.

Gemeinsam mit unserem Führungsteam – Chris (COO), Martin (CTO) und Nicole (CMO) – wird er sicherstellen, dass PointCab seinen Kurs der Innovation, Zuverlässigkeit und Kundennähe konsequent fortsetzt.

In den vergangenen Jahren hat Richard Schritt für Schritt Verantwortung an dieses Team übergeben und so eine reibungslose Übergabe vorbereitet.

Dass diese Struktur trägt, hat sich längst gezeigt: Projekte wurden erfolgreich umgesetzt, unsere Software kontinuierlich weiterentwickelt und Partnerschaften nachhaltig gestärkt.

Mit Eric als neuem CEO bauen wir auf diese Kontinuität und zugleich auf seine besondere Perspektive als jemand, der unsere Reise von Beginn an begleitet hat. 

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Eric kennt unsere Wurzeln, teilt unsere Werte und versteht unsere Mission.

Gemeinsam mit unserem Führungsteam – Chris (COO), Martin (CTO) und Nicole (CMO) – wird er sicherstellen, dass PointCab seinen Kurs der Innovation, Zuverlässigkeit und Kundennähe konsequent fortsetzt.

In den vergangenen Jahren hat Richard Schritt für Schritt Verantwortung an dieses Team übergeben und so eine reibungslose Übergabe vorbereitet.

Dass diese Struktur trägt, hat sich längst gezeigt: Projekte wurden erfolgreich umgesetzt, unsere Software kontinuierlich weiterentwickelt und Partnerschaften nachhaltig gestärkt.

Mit Eric als neuem CEO bauen wir auf diese Kontinuität und zugleich auf seine besondere Perspektive als jemand, der unsere Reise von Beginn an begleitet hat.

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Darum blicken wir voller Zuversicht in die Zukunft:
PointCab steht auf einem starken Fundament – mit klarer Strategie, einem eingespielten Führungsteam und einem CEO, der das Unternehmen in- und auswendig kennt.

Zu Beginn dieses neuen Kapitels heißen wir Eric herzlich in unserem Team als neuen CEO willkommen.

Wir sind überzeugt, dass PointCab unter seiner Führung weiterhin wegweisende Lösungen entwickeln, seine internationale Präsenz ausbauen und der verlässliche Partner bleiben wird, den Sie kennen.

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